Wir bewerten Schülerleistungen transparent und nachvollziehbar

Wir arbeiten nach eindeutigen Bewertungsstandards unter Einbeziehung auch von selbstkritischer und kooperativer Leistungseinschätzung durch die Schüler selbst, einschließlich der Erprobung neuer Formen des Leistungsnachweises.

Zensuren werden ab Klasse 3 erteilt. Entsprechend der Festlegung in der Grundschulordnung (Fassung vom 24.8.22014) gilt für die Bewertung von Klassenarbeiten, Lernerfolgskontrollen und anderen im Unterricht erbrachten Leistungen: Note 1 wird erteilt ab erreichten 96 % der geforderten Leistung, Note 2 ab erreichten 80 %, Note 3 ab erreichten 60 %, Note 4 ab erreichten 40 % und Note 5 ab erreichten 16 %. Werden weniger als 16 % der geforderten Leistung erbracht, so wird die Note 6 erteilt. Von diesem Bewertungsmaßstab dürfen die Lehrkräfte abweichen, wenn die Anforderungen selbst eher geringerem oder aber auch deutlich höherem Schwierigkeitsgrad entsprechen.

Für Kinder mit besonderem Förderschwerpunkt gibt es abweichende Bewertungskriterien.

Voraussetzung für eine Leistungsbewertung mit Noten ist der Nachweis des durch den einzelnen Schüler erbrachten Anteils. Dies gilt insbesondere bei der Bewertung von Projekten, die in der Gruppe realisiert wurden. Besondere Kompetenzen (Fleiß, Ordnung, …) werden durch die Vergabe von „Zusatzpunkten“ gefördert.

Klassenarbeiten gibt es in Deutsch und Mathematik (ab Klasse 3), Englisch und Naturwissenschaften (ab Klasse 5). Die Noten für die Klassenarbeiten und weitere schriftliche Tests gehen mit etwa 50 % in die Zeugnisnote ein.

Für die Führung der eigenen Hefter und vor der Realisierung von Projekten werden die Schüler mit den geforderten Maßstäben und damit mit den Schwerpunkten der Bewertung vertraut gemacht. Vor der Klasse erbrachte Leistungen (z.B. Kurzvorträge, Lesebeiträge, …) werden durch Mitschüler kommentiert und bewertet. Der Lehrer erläutert seine Entscheidung.

In den Klassen wird verstärkt die eigene Reflektion der Schüler auf die erbrachten Leistungen gefördert. Regelmäßig sollen die Schüler darüber einen Nachweis erbringen, was sie können und was sie noch üben müssen. Die Schüler informieren darüber ihre Eltern selbstständig. Dabei nutzen sie Lernportfolios, Lerntagebücher, Forscherhefte u.ä. Geeignete Schülerarbeiten werden veröffentlicht.

Durch freiwillige Wettbewerbe fördern wir den Willen, seine Leistungen mit anderen zu messen.

Für die Schulanfangsphase benutzen wir ein Zeugnisformular, in dem Wissen und Können der Schülerinnen detailliert eingeschätzt werden.

Neben dem Notenzeugnis wird ab Klasse 3 das Arbeits- und Sozialverhalten in tabellarischer Form eingeschätzt und durch „Ordnung“ und „Konfliktfähigkeit“ ergänzt.